Aus der Reihe "Bergstein I und II"

2017, Bleistift auf Papier, 21 cm x 28,2 cm

In den Werkreihen Bergstein I (2016) und II (2017)  setze ich mich mit der Thematik von Steinen als Übermittler von Formen und Oberflächenstrukturen auseinander. Stift und Hand als Seismografen leisten dabei Übersetzungsarbeit meiner visuellen und taktilen Wahrnehmung. Die Steine als Übermittler von Formen und Strukturen evozieren auch Erinnerungen und Assoziationen, die in den Zeichnungsprozess einfliessen. Derart sind die zeichnerischen Umsetzungen dem Stein frei nachempfunden.

Mich interessiert der Prozess an sich, was sich während und innerhalb des Prozesses als Bilder und Bildfolgen zeigt. Der Arbeitsprozess ist deshalb sehr offen, spontan, assoziativ, und als experimentelles Erkunden angelegt, was in einer Vielfältigkeit in der Bildfindung resultiert. Mit dieser Arbeitsmethode findet das Zufällige Raum. Jede Zeichnung entwickelt sich aus einem bestimmten Moment heraus zu einem eigenständigen Prozess, indem es gilt, dem Zufall und der Kontrolle des Zufalles die richtige Balance zu geben. Trotzdem bleibt der Stein das verbindende Element innerhalb des Gestaltungsprozesses.

Der Stein ist Zeitzeuge einer vergangenen Epoche der Erdgeschichte. Die Zeichnung als Spur bezeugt eine bestimmte Zeitspanne eines Schaffensmomentes und eine bestimmte Zeitspanne des Steines im hier und jetzt. Im Moment der Entstehung ist die Spur sehr bewegt. Auf dem Träger wird sie kristallin und unbewegt. Bei jeder neuen, individuellen Betrachtung durch die Rezipienten findet sie zu neuer, individueller Lebendigkeit zurück. 


Aus der Reihe Bergstein II

2017, Bleistift auf Papier, 28,2 cm x 21 cm 



Aus der Reihe "Bergstein II", 2017, Bleistift auf Papier, 21x28,2 cm



Aus der Reihe "Bergstein II", 2017, Bleistift auf Papier, 21x28,2 cm



Aus der Reihe "Bergstein I"

2016, Bleistift auf Papier, 21 cm x 28,2 cm

 

Aus der Reihe "Bergstein I", Bleistift auf Papier, 21 cm x 28,2 cm



Aus der Reihe "Bergstein I", Bleistift auf Papier, 21 cm x 28,2 cm