Ansichten zum Berg 

2018-19, Wandinstallation, ca. 3.6 m x 2,4 m; Zeichnung; Bleistift, Aquarell und Kohle auf Papier, 30x21,7x14,8 cm; 28x Bleistift auf Papier; 1x Bleistift und Aquarell auf Papier; 1x Kohle auf Papier

In «Ansichten zum Berg» setze ich mich mit Beobachtungen von Wetter- und Stimmungsverhältnissen am Pilatus und den Zentralschweizer Alpen auseinander. Die visuellen Eindrücke, aus der Erinnerung heraus erarbeitet, finden eine neue Form in der zeichnerischen Spur auf dem Papier. Das Arbeiten ist prozessorientiert und assoziativ. Die singulären Zeichnungen entwickeln ein Eigenleben in Dynamik, Form und Struktur. Die Landschaften, welche sie präsentieren sind weder konkret, noch naturalistisch noch idyllisch-idealisiert. In Form einer Wandinstallation präsentiert, erweitern sich die Bezüge und Kontextualisierungen der Zeichnungen untereinander. Es entsteht eine neue, eigene Architektur mit eigenem Rhythmus – eine neue, eigene Form von Landschaft, die den Rezipienten dazu einlädt, individuelle Bezüge herzustellen.